Alina Bronsky - Barbara stirbt nicht
Herr
Schmidt kocht jetzt Kaffee
Worum es geht:
Herr
Schmidt und seine Frau Barbara sind beide bereits im Rentenalter.
Eines Morgens wacht Herr Schmidt auf und nichts ist so, wie es sonst
ist. Kein Kaffeeduft, kein Klappern aus der Küche. Er steht auf und
findet seine Frau im Bad auf dem Boden liegen. Sie ist total
erschöpft. Er bringt sie zurück ins Bett. Nun liegt es an ihm, den
Kaffee zu kochen, das Frühstück zu bereiten. Barbara ist so
erschöpft, dass sie tagelang nicht mehr aufstehen kann. Herr Schmidt
muss nun die ganze Hausarbeit übernehmen, was ihm mehr schlecht als
recht gelingt. Dabei wird ihm endlich mal bewusst, was seine Frau
hier eigentlich all die Zeit über geleistet hat.
Dies ist
mein erstes Buch von der Schriftstellerin Alina Bronsky und ich mag
ihren Schreibstil. Bei dem Buch handelt es sich um eine Satire. Die
Geschichte wird aus der Sicht von Herrn Schmidt erzählt. Durch ihn
lernen wir Barbara kennen. Zu Beginn ist das Buch sehr lustig. Herr
Schmidt hat zuvor noch nie irgendetwas im Haushalt getan und kennt
sich in seiner eigenen Küche überhaupt nicht aus. Allerdings regt
dieses Buch auch zum Nachdenken an. Einige von uns dürften
Großmütter haben, denen erging es nicht viel anders, als Barbara
mit ihrem Mann. Es geht um uralte Rollenbilder von Frau und Mann. Zum
Glück sind diese mittlerweile längst überholt. Hoffe ich doch
zumindest. Alina Bronsky hat es auf alle Fälle geschafft, mich mit
dieser Story zu fesseln. Mal was anders und eine völlig andere
Liebesgeschichte.
Das
Buch ist auf alle Fälle flüssig zu lesen und ich hatte ein paar
nette unterhaltsame Stunden. Von mir eine klare Leseempfehlung mit
ganz klar verdienten fünf Sternen.
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