Carolin Schairer - Für Elise - Ein Kurzroman
Tschaikowsky
kann mehr
Worum es geht:
Deliah ist eine
weltberühmte Pianistin. Jahrelang lebte sie in einer Art Symbiose
mit ihrer Mutter, die mittlerweile jedoch verstorben ist. Jetzt lebt
sie nur noch für die Musik, reist von Konzert zu Konzert. Doch ihr
Leben und auch die Musik langweilt sie. Seit einiger Zeit fällt ihr
da eine schüchterne Frau auf, die zu allen ihren Konzerten kommt,
sich immer die gleiche Autogrammkarte geben lässt, jedoch nie auch
nur ein Wort mit ihr spricht. Welches Geheimnis umgibt diese
Frau.
Dies ist eine kurze Lovestory über 2 Frauen, die
sich nicht gesucht, jedoch vielleicht trotzdem gefunden haben? Zwei
Frauen, die eher schon im 2. Lebensabschnitt befinden und womöglich
nicht mehr all Zuviel vom Leben erwarten. Ich bin sehr beeindruckt
davon, wie viel Inhalt in dieser kurzen Geschichte steckt. Das Buch
ist schön flüssig zu lesen und sehr interessant, ja teils sogar
spannend. Hätte ich gerne mehr gelesen? Klar, aber so ist es auch
völlig in Ordnung. Lieber ein Kurzroman, als ein paar hundert
Seiten, die dann womöglich langweilig werden. Mein Tipp: Falls
jemand mal einen Roman von Carolin Schairer lesen möchte, der noch
nie einen von ihr gelesen hat, oder der mal eine lesbische
Liebesgeschichte lesen möchte, um zu testen, ob dies den Geschmack
trifft, dem kann ich diese Kurzgeschichte nur wärmstens
empfehlen.
Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung
und 5 Sterne.
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