Silvia Trippolt - Der kleine Weihnachtsladen
Entschleunigung
zur Vorweihnachtszeit
Worum es geht:
Normalerweise
liebt Loretta die Weihnachtszeit. Doch dieses Jahr ist alles anders,
denn ihr Mann hat sie verlassen und so bricht ihre Welt gerade
zusammen. Sie muss aus dem Haus ausziehen und sich neu orientieren.
Deshalb kann ihr Weihnachten dieses Jahr gestohlen bleiben. Da sie
jedoch den Weihnachtsladen in Winterkirchen führt, bleibt ihr nichts
anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Dabei wird
sie von ihrem Vater und den übrigen, sehr liebenswerten Mitmenschen
in Winterberg unterstützt. Und dann gibt es da noch ihren neuen
Mieter Henrik und seine Tochter Ida, die es nach und nach schaffen,
Loretta auf andere Gedanken zu bringen.
Mein Fazit:
Die
Story ist echt entschleunigend, so wie man es von einer winterlichen
Weihnachtsstory erwartet. Da Loretta sich zum Teil nicht so ganz
ihrem Alter entsprechend verhält, habe ich einige Male auch
geschmunzelt. Es gibt so die eine oder andere Kuriosität, was die
Story auch ein wenig witzig macht. Ansonsten schreit natürlich alles
nach Weihnachten. Die Story fängt am 01. Dezember an und spielt in
einem Dorf das Winterkirchen heißt. Außerdem ist Henrik ein
Schneeflockenforscher. Es gibt also ganz viel Weihnachtskitsch.
Leider konnte ich mit Loretta nicht warm werden, sie war mir zu
kindisch. Ich konnte ihr Verhalten nicht nachvollziehen und mir war
es zu kitschig, irgendwie war mir alles etwas too much, aber das ist
natürlich Geschmacksache.
Für alle, die gerne eine
richtig schöne kitschige Weihnachtsschnulze lesen möchten, vergebe
ich eine Leseempfehlung.
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