Julia Hoch - Gemischte Tüte mit Lakritz
Eine
Tüte gemischte Menschlichkeit
Worum es geht:
Yvonne
hat sich ein Kindheitstraum erfüllt. Sie ist Betreiberin eines
Büdchens und das mit Leib und Seele. Genau das ist ihr Ding, darin
ist sie gut. Oder besser, ein Job der sie nur in Teilen nervt. Andere
Sachen machen sie eher nervös. Eines Tages steht ihre 13-jährige
Nichte Olivia vor ihrer Tür, von der Yvonne bislang gar nichts
wusste. Ab sofort soll sie sich um Olivia kümmern. Yvonne, die
eigentlich froh ist, wenn sie ihr eigenes Leben einigermaßen auf die
Reihe kriegt, sieht sich vor unlösbaren Problemen gestellt. Ob ihr
hier Pilze helfen können?
Mein Fazit:
Nachdem ich
auch schon Frau Putz von der lieben Julia Hoch gelesen habe muss ich
sagen, ich finde, Julia kann unheimlich gut skurrile, aber auch sehr
liebevolle Charaktere beschreiben und sie uns näher bringen. Dabei
schafft sie es, mit ihrem eigenen Sinn für Humor einen zum
Schmunzeln zu bringen und um dann doch, so hin und wieder uns einen
Stich zu versetzen. Dabei haut sie einem auch mal ganz faszinierte
Sätze um die Ohren. Die Story ist witzig und auch irgendwie
anrührend, ohne dabei jedoch rührselig zu sein. Das Buch ist
flüssig zu lesen, dabei auch anspruchsvoll. Die Story wird in
verschiedenen Zeitzonen erzählt. Es dauert allerdings nicht lange,
das versteht man sofort, in welcher Zeitzone man sich gerade
befindet. Julia bringt uns hier eine Betreiberin eines Büdchens
näher, einen Menschen, an den viele sicherlich nicht gerade viele
Gedanken verlieren. Mir hat es richtig gut gefallen. Gerne mehr
davon.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und
ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
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